Lockerer Start dank Kennenlern-Abend
Spannende erste Tage verleben gerade die Mädchen und Jungen der neuen fünften Klassen in der Kettelerschule. Aber zum Glück haben sie keinen Grund, ängstlich oder nervös zu sein. Denn sie hatten schließlich schon beim Kennenlern-Abend vor den Sommerferien die Möglichkeit, mit ihren Klassenlehrern und Mitschülern ausführlich bekannt zu werden.
“Der Kennenlern-Abend ist wichtig, um einen entspannten Schulanfang zu gewährleisten”, erklärt Schulleiterin Isabella Katzorke. “Schüler und Eltern können in lockerer Atmosphäre einander, die Lehrer und die Schule kennenlernen. Das vermittelt viel Sicherheit für den Neuanfang in der weiterführenden Schule.”
Besonders liebevoll hatten die Klassenlehrerinnen Anja Müller-Hein und Yeliz Toptas den Kennenlern-Abend gestaltet. Es gab alkoholfreie Cocktails, leckere Schlemmerspieße und Marienkäfercracker — beim Essen und Trinken kamen Eltern und Kinder schnell ins Gespräch.
Auch eine Schulführung stand auf dem Programm, außerdem zahlreiche Informationen über Nachmittagsbetreuung, Schulbuchausleihe und die Zusammensetzung der neuen Klassen. So gründlich vorbereitet konnten die Fünftklässler ihren Schulanfang in dieser Woche entspannt genießen. Im Rahmen der Kennenlernwoche machen sie sich mit den Regeln der Schule, mit den Mitschülern, den Lehrern und den Gebäuden vertraut.
Bunte Begegnung mit Syrien
Schüler haben viel Spaß am Projekttag der Kettelerschule
Warum kommen so viele Menschen aus Syrien? Wie sieht es dort heute aus? Und wie haben unsere Klassenkameraden dort früher gelebt? Wissenslücken füllen, aufklären und einander besser kennenlernen, das waren die Ziele des deutsch-syrischen Begegnungstages an der Kettelerschule Schmelz. Gemeinsam mit dem deutsch-syrischen Freundschaftsverein in Schmelz hat die Schule ein buntes Angebot auf die Beine gestellt.
Rückblicke, Rührung und Stolz auf das Erreichte
74 Schüler der Kettelerschule erhalten ihre Abschlusszeugnisse
„Offenheit, Neugierde und Zuversicht“ legte Schulleiterin Isabella Katzorke ihren 74 Schützlingen ans Herz, die sie am Freitag von der Kettelerschule verabschiedete. Mit einem bunten Programm, viel Spaß, Nachdenklichkeit und ein bisschen Rührung beendeten die jungen Leute bei ihrer großen Abschlussfeier in der Limbacher Talbachhalle einen Lebensabschnitt. „Wir sind am Ziel und die Lehrer am Ende“, formulierte Schülerin Leyla Temizsoy mit einem Augenzwinkern und meinte im Rückblick: „Alle haben das Beste aus ihrer Schulzeit gemacht.“
Schulleiterin Katzorke verwies auf die erfreulichen Abschlusszeugnisse. Von den 34 Schülern mit Hauptschulabschluss haben mehr als die Hälfte einen qualifizierten Abschluss erreicht, von den 40 Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss über die Hälfte die Berechtigung zum Eintritt in die gymnasiale Oberstufe geschafft. „Auf euren Abschluss könnt ihr stolz sein“, lobte die Schulleiterin, „wie es jetzt weitergeht, liegt in eurer Hand.“
Zwei Pferde an der Kettelerschule
Schülerin Ronja zeigte beim Schulabschluss ihr Reiterwissen
Warum hat ein Pferd einen Wolfszahn? Wo befindet sich sein fünfter Zeh? Wie reitet man rückenschonend? Und vor allem: Was haben die beiden Pferde hinter der Turnhalle mit dem Schulabschluss zu tun?
Sehr viel, denn an der Kettelerschule Schmelz hat in der vergangenen Woche eine ganz besondere Abschlussprüfung stattgefunden. Und die prüfenden Lehrer konnten dabei viel von ihrer Schülerin Ronja V. (15) und den beiden Pferden Skol und Amigo lernen.
Friseurkunst in der Abschlussprüfung
Kettelerschüler zeigen Wissen in Theorie und Praxis
Dass die Schule nicht nur graue Theorie vermittelt, sondern auch auf das Berufsleben vorbereitet, zeigt sich an der Kettelerschule sogar während der Abschlussprüfungen. Bei Luana S. zum Beispiel. Ihr BoMi-Praktikum hat sie in einem Friseursalon absolviert und in der Abschlussprüfung im Fach Arbeitslehre gezeigt, was sie dort alles gelernt hat.
Im BoMi, dem berufsorientierenden Mittwoch, gibt es schließlich viel zu lernen. 20 Wochen lang arbeiten die Schüler jeden Mittwoch in einem Betrieb und machen dabei viele wichtige Erfahrungen im Arbeitsleben.
Zwei Tage für Toleranz und Respekt
Projekt an der Kettelerschule wendet sich gegen Vorurteile
Die Deutschen sind immer pünktlich, die Franzosen trinken ständig Wein, die Türken unterdrücken ihre Töchter – mit diesen und anderen Vorurteilen, die verschiedene Nationalitäten gegeneinander hegen, haben sich gerade die Schüler/-innen der Klassenstufe 7 beschäftigt.
Organisiert von Klassenlehrerin Elisabeth Kirchen-Burkert haben sie an zwei Projekttagen Themen wie Rassismus, Kultur und Vorurteile bearbeitet.
Viel entdecken, jeden Tag
Schüler der Zehnerklassen beim Projekt „Zeitung macht Schule“
Hocherfreut zeigten sich die Deutschlehrerinnen der 10 M1 und 10 M2, als nach der schriftlichen Abschlussprüfung von den Schülern der Wunsch geäußert wurde, im Unterricht die Zeitung zu lesen. Zeigte das doch, dass die Schüler auch nach der schriftlichen Prüfung und trotz Prüfungsstress immer noch an Schule und Unterricht interessiert sind.
Motto-Woche
Tolles Treiben der Abschlussklassen
Wild, bunt und durchgeknallt: Die Mottowochen der Abschlussschüler bilden jedes Jahr einen Höhepunkt vor dem Schulabschluss. Auch in diesem Jahr begeisterten die Schüler der 9. und 10. Klassen mit phantasievollen und mutigen Kostümen. Besonders beliebt bei den Schülern war das Thema „Penner, Punker und Proleten“ — bei den Lehrern kam das Motto „Mein erster Schultag“ besonders gut an. „Sie sind soo groß geworden“, war im Lehrerzimmer der Kettelerschule in letzter Zeit schließlich ein häufiger Seufzer, wenn das Gespräch auf die Abschlussschüler kam – umso schöner für die Pädagogen, ihre Schützlinge noch einmal als ABC-Schützen mit Schultüte, Zöpfen und Teddybären zu erleben.

