Viel Spaß mit Rocky
Schüler besuchten Musical in Stuttgart
Ein rockiges Vergnügen erlebten Schüler und Lehrer der Kettelerschule kürzlich in Stuttgart. Wie jedes Jahr hatte Musiklehrer Werner Buchheit einen Besuch im Musical organisiert — dieses Mal stand “Rocky” auf dem Programm. “Allen hat das Musical sehr gut gefallen”, berichtet Buchheit. “Die Atmosphäre war etwas ganz Besonderes.”
Ein Extra-Bonbon für die Schmelzer Schüler: Während der Zugaben durften sie ihre Stars auf der Bühne sogar fotografieren und filmen — und damit eine Erinnerung an ein tolles Erlebnis mit nach Hause nehmen. “Alle, die dabei waren, wollen nächstes Jahr wieder mitfahren”, freut sich Buchheit. Und das wird eine ganz spezielle Musical-Fahrt werden. 2017 feiert Buchheit mit seinen Musical-Fahrten nämlich 20-jähriges Jubiläum.
Große Erfolge beim Känguru-Wettbewerb
Ketteler Schüler haben gut gerechnet
Tolle Ergebnisse haben die Schüler der Kettelerschule in diesem Jahr beim Mathe-Wettbewerb „Känguru“ erzielt. Mathelehrer Hanko Zachow freut sich über einen Teilnehmerrekord: „79 Schüler von Klasse 5 bis 10, so viele haben noch nie an dem Wettbewerb teilgenommen.“
In den Klassen 5 und 6 hat Yves das beste Ergebnis im Wettbewerb erzielt, in den Klassen 9 und 10 war es Lukas. Er hat sich sogar deutschlandweit hervorgetan und einen 3. Preis im Bundesvergleich bekommen. Furkan, 13, hat nicht nur das beste Ergebnis der Klassen 7 und 8 erreicht, er hatte auch eine Menge Spaß beim Rechnen. „Meine Freunde haben auch alle mitgemacht. Und zusammen ist das lustig.“ Die Känguru-Aufgaben gefallen ihm besser als der normale Matheunterricht, „vor allem die Ankreuz-Aufgaben machen Spaß“.
Schüler im Betriebspraktikum
Zwei Wochen lang konnten Schüler/-innen der Kettelerschule kürzlich beim Betriebspraktikum beobachten, wie es im Berufsleben zugeht. Viele interessante Erfahrungen haben sie dabei gemacht und einiges über sich und ihren möglichen Traumberuf gelernt. Hier berichten sie über ihre Erfahrungen.
Hannah (14), Mary-Ann (14) waren im Seniorenwohnpark St. Stefana.
Warum habt ihr euch diese Stelle ausgesucht?
Mary-Ann: Ich wollte den Kontakt zu den Menschen. Sich mit den alten Leuten zu beschäftigen macht Spaß.
Hannah: Ich wollte mal sehen, wie die Menschen leben, die nicht mehr alleine klarkommen. Und ob sie gut behandelt werden. Sie werden wirklich sehr gut behandelt da.
Was hat euch am meisten Spaß gemacht?
Hannah: Wir durften mit den Bewohnern spazieren gehen in den Park und durch den Ort. Und wir haben Bingo und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gespielt.
Mary-Ann: Das Essen anreichen hat mir auch Spaß gemacht.
Was habt ihr gelernt?
Hannah: Wie man Insulin spritzt, wie man die Zimmer reinigt. Aber ob das ein Beruf für mich wäre, weiß ich nicht.
Mary-Ann: Wie man die Leute wäscht, wie man mit den Bewohnern umgehen soll.
On mange français — Weltschlemmertag französisch
Schüler kochen und genießen Spezialitäten
Satt und zufrieden — das war kürzlich die Grundstimmung an unserer Schule. Denn beim beliebten Weltschlemmertag gab es dieses Mal französische Spezialitäten — zubereitet von Lehrerinnen und Schülern und zu kleinen Preisen verkauft. Der Ansturm auf das Buffet war groß. 110 Portionen Mousse au chocolat, 128 Stücke Flammkuchen und über 100 Crêpes gingen über den Tresen. Und Schüler, Lehrer, Schulleiterin und Hausmeister waren sich einig: “Einfach nur lecker!”
Tolle Eulen aus der Holzwerkstatt
Sechstklässler bastelten Garderoben
Stolz halten die 19 Mädchen und Jungen der Klasse 6.1 ihre Eulen hoch – denn viel Arbeit und Mühe hat es gekostet, die Holzvögel zu bauen. Im Arbeitslehre-Unterricht bei Lehrerin Caroline Graf haben die Kinder zusammen eine Vorlage entworfen, diese auf Kiefernholz übertragen, ausgesägt, gefeilt, geschliffen. Es war das bisher größte Werkstück dieser Schüler in der schuleigenen Holzwerkstatt.
„Die Arbeit war anstrengend“, berichtet Graf, „beim Sägen und Feilen sind die Schüler richtig ins Schwitzen gekommen.“ Auch ihre Geduld wurde bei der Arbeit auf eine harte Probe gestellt.
Kein Problem mit schwierigen Wörtern
Tatjana P. glänzte beim Vorlesewettbewerb
Eine tolle Leistung beim Vorlesewettbewerb der Sechstklässler hat letzte Woche Tatjana P. (11) gezeigt. Die Schülerin der Kettelerschule war im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Saarlouis zum Kreisentscheid angetreten. Insgesamt zwölf Kinder zeigten dort ihre Lesekünste. Sie mussten zuerst einen fremden Text vorlesen, der einige Tücken hatte. „Es kamen viele schwierige Wörter vor, zum Beispiel Chrysanthemen, Forsythien und Fuchsien“, berichtet Lehrerin Gisela Fritz. „Aber Tatjana hat die schwierigen Stellen toll bewältigt und sehr selbstsicher und gut betont vorgelesen.“
Neue Geräte für die Schulküche
Alle freuen sich über den Cupcake-Maker
Kochen lieben die meisten Schüler der Kettelerschule. In der geräumigen, modernen Schulküche schälen, schneiden, in Töpfen rühren und am Ende gemeinsam essen — das macht allen Spaß. In Zukunft kann noch eifriger gekocht werden, denn die Kettelerschule hat die Ausstattung der Küche großzügig ergänzt. Über zwanzig Messer — aus Edelstahl und aus Keramik — konnte Arbeitslehre-Lehrerin Yeliz Toptas anschaffen, außerdem neue Schneidebretter, Kochlöffel, Pfannenwender, Multi-Zerkleinerer, einen Mixer und ein neues Kochbuch. Der Höhepunkt des Kücheneinkaufs: vier Cupcaker-Maker. “Darüber freuen sich die Schüler besonders”, berichtet Toptas. “Cupcakes mit leckerer Creme und Dekoration sind im Moment besonders beliebt.” Den Lehrern ist es wichtig, in der Schulküche immer wieder Neues auszuprobieren. “Wir wollen den Kindern die Vielfalt von leckerem und gesundem Essen nahebringen”, betont Toptas.
Ideen finden für die eigene Zukunft
Die Achtklässler der Kettelerschule lernen im Berufspraktikum fürs Leben
Ganz still ist es derzeit in manchen Gängen der Kettelerschule. Kein Laut dringt aus den Klassenräumen. Öffnet man die Tür, findet man die Klassenräume verwaist. Kein Schüler, keine Hefte, kein vergessenes Pausenbrot unter einer Bank.
Wer hier fehlt, sind die Mädchen und Jungen der achten Klassen. Sie machen diese und nächste Woche ihr Berufspraktikum. Zum ersten Mal schnuppern sie in die Arbeitswelt hinein, lernen mehr über die eigenen Vorlieben, über den Alltag in verschiedenen Berufen und die Anforderungen, die im Betrieb an junge Menschen gestellt werden.
Die Bandbreite der Praktikumsbetriebe, die die Schüler sich selbst gesucht haben, ist riesengroß. Drogerie- und Baumärkte, Autohändler, Fitnessstudios und Kindergärten bieten den Kettelerschülern die Möglichkeit zum Praktikum. Auch im Altenheim, im Schuhgeschäft, auf dem Reiterhof, in der Gemeindeverwaltung und beim Friseur sammeln Schüler Berufserfahrung.