Bücher-Oase hat eröffnet
Die Schülerbibliothek der Kettelerschule kann jetzt genutzt werden
Im Zeichen des Buches stand die Kettelerschule in dieser Woche. Endlich, nach langer Vorbereitungszeit, wurde die Schülerbibliothek im Erweiterungsbau eingeweiht. Ein buntes Sofa, weiche Sessel und Leseteppiche laden dort jetzt zum Schmökern und Herumlümmeln ein. Bunte Bilder mit Sprüchen geben der Bibliothek ein gemütliches Wohnzimmer-Ambiente.
Gerade wird eine Gruppe von Fünftklässlern mit Deutschlehrer Boris Gillet durch die Bibliothek geführt. Mitschüler aus der 5.2 haben Karteikarten mit den wichtigsten Informationen vorbereitet. Jetzt stehen sie vor ihrem Publikum und erklären Öffnungszeiten und Benutzerregeln der Bibliothek. “Ich will mir Pferdebücher ausleihen”, erzählt Milena. Und ihre Freundin Jolina sagt: “Ich werde die Bibliothek auch nutzen, vielleicht Freundschaftsbücher oder Comics ausleihen.”
Prägen, schmieren und polieren
Fünftklässler schaffen tolle Kupferreliefs
Kupferkunst haben die Schüler/-innen der fünften Klassen im Fach Arbeitslehre hergestellt — eindrucksvolle Stücke mit dem klassischen rötlichen Glanz. Viele Arbeitsschritte lang dauert es, so ein Kupferrelief herzustellen, erklärt Lehrerin Jennifer Bauke. Das ist für die Jüngsten an der Kettelerschule eine anspruchsvolle Herausforderung.
Tolle Leistungen und viel Gemeinsinn
Sportfest war für alle ein Erlebnis
Wie fit sie sind, haben die Jungen und Mädchen gerade mal wieder beim traditionellen Sportfest bewiesen. Die Schüler der Kettelerschule trafen sich auf dem Sportplatz, um sich im Laufen, Springen und Werfen zu messen. Neben der klassischen Leichtathletik standen auch Teamwettbewerbe im Wassertransport und Reifentragen auf dem Programm. “Dabei geht es vor allem darum, zusammenzuhalten und Spaß zu haben”, sagt Sportlehrer Gerald Heil.
Gemeinsamkeit wird an der Kettelerschule großgeschrieben — auch bei Veranstaltungen wie dem Sportfest. Viele Schüler übernehmen freiwillig wichtige Aufgaben. So haben Schüler/-innen der Abschlussklassen an einigen Sportstationen assistiert — Weiten gemessen, Sand geglättet und Zeiten genommen. Anna-Belle W., Yves B., Kathy H. und Denis W. waren für den Sanitätsdienst zuständig.
Besonders gute sportliche Leistungen, die mit Ehrenurkunden belohnt wurden, erbrachten Cynthia T. und Annika T. (5. Klasse), Tina T. und Charlize M. (6. Klasse), Michèle K. und Sinem K. (7. Klasse), Marlon W., Finn M., Celine R., Jasen S. (8. Klasse) sowie aus der 9. Klasse Lena T.
Spaß und Genuss in der Ganztagsschule
Schüler kochten und aßen gemeinsam
Viel Spaß hatten die Schüler/-innen der Freiwilligen Ganztagsschule der Kettelerschule vor den Osterferien. Sie haben mit ihren Betreuerinnen gekocht und die selbst gekochten Gerichte am Ende auch gemeinsam gegessen.
Auf der Speisekarte standen Pizzabrötchen und Crêpes mit frischen Erdbeeren — das schmeckt eben jedem. “Es war ein supertoller Tag”, schwärmt Betreuerin Kerstin Ziegler. “Das Miteinander war wunderbar, die Kinder haben prima zusammengearbeitet und das gemeinsame Essen genossen”, betont sie.
Begeisterung für Mary Poppins
Schüler, Lehrer und Eltern besuchten Musical in Stuttgart
Die Kettelerschule liebt fliegende Kindermädchen — wenigstens, wenn sie singen können. Mary Poppins ist der Grund für die neue Begeisterung. Das Musical zum Kinderbuchklassiker haben sich kürzlich rund 60 Schüler, Eltern und Lehrer der Kettelerschule in Stuttgart angeschaut. Sie waren sehr angetan von dem ungewöhnlichen Kindermädchen — und vor allem von der musikalischen Umsetzung. “Die Kostüme waren toll”, erzählt Anna. Und Sophie hat vor allem die Musik gefallen: “Ein Lied habe ich noch die ganze Woche gesungen. Das war ein richtiger Ohrwurm.”
Heuschrecken – schmecken lecker!
Schüler erforschen das Thema Insekten mit allen Sinnen
Wie schmecken Mehlwürmer? Sind Heuschrecken knusprig? Die Schüler/-innen der fünften Klassen der Kettelerschule können solche Fragen jetzt beantworten. Beim fächerübergreifenden Unterricht zum Thema „Insekten und exotische Tiere“ stand die Frage der Ernähung auf dem Stundenplan. In Honig und Sesam eingelegte Heuschrecken und Mehlwürmer gab es aus diesem Anlass zu probieren. „Wir haben in der Schulküche die Mehlwürmer in der Pfanne noch ein bisschen angebraten“, berichtet Lehrer Boris Gillet. „Im ganzen Flur roch es danach nach Popcorn.“ Und wie schmecken Insekten also? „Nussig“, sagen die Fünftklässler, „nach Pistazien“, „ein bisschen wie Shrimps“.
Grübeln macht Spaß
Schüler sind begeistert vom Mathe-Wettbewerb Känguru
Mathebegeistert sind viele Schüler/-innen der Kettelerschule. So eifrig sind sie, dass sich selbst Mathelehrer wie Hanko Zachow manchmal darüber wundern. Beim Känguru-Wettbewerb zum Beispiel. Jedes Jahr findet der weltweite Mathematikwettbewerb mit den Aufgaben zum Quer- und Andersdenken statt. Und schon lange bevor die Planung beginnt, fragen die Schüler bereits: “Wann ist wieder Känguru-Wettbewerb?”
“Die Schüler haben Spaß an der Herausforderung”, freut sich Zachow. “Bei diesem Wettbewerb geht es nicht um mechanisches Rechnen nach Rezept. Man soll sich den Kopf über Probleme zerbrechen. Das macht Spaß und motiviert.”
47 Jungen und Mädchen der Klassen fünf bis neun haben in diesem Jahr an der Kettelerschule mitgemacht. “Und solange das Interesse so groß ist, werden wir den Wettbewerb jedes Jahr anbieten”, verspricht Zachow.
Auf den Spuren von Leid und Unmenschlichkeit
Die Neuntklässler der Kettelerschule besichtigten das KZ Struthof im Elsass
Spuren von Terror und Menschenverachtung begegneten die 9. Klassen der Kettelerschule – sie besichtigten in drei Gruppen das frühere deutsche Konzentrationslager Struthof im Elsass.
Hoch oben in den Vogesen liegen im Wald die Überreste des Lagers, das in der Zeit des Nationalsozialismus als Arbeitslager galt. Ein harmloser Name für einen schrecklichen Plan: Durch harte Arbeit, verbunden mit Hunger, Kälte, Grausamkeit und Krankheiten, kamen die Häftlinge in Struthof zu Tode. Beim Straßenbau, im Steinbruch und beim Errichten unterirdischer Gewölbe mussten sie nicht nur harte Arbeit leisten, sondern wurden immer wieder sinnlos gequält – indem sie etwa, krank und entkräftet, auf dem Weg zur Arbeitsstätte unnütz schwere Steine schleppen mussten.
