Zwei Tage lang kei­ne Han­dys, kein Strom, kein flie­ßen­des Was­ser, dafür Lager­feu­er, Ster­nen­him­mel und jede Men­ge Team­geist:

Die Klas­se 7.1 der Ket­tel­er­schu­le Schmelz hat am 7. und 8. Sep­tem­ber 2026 im Schul­wald von Kell am See zusam­men mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin Frau Graf-Johann ein ganz beson­de­res Erleb­nis gehabt. Gemein­sam mit den päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten Felix Lehr und Leo Lau­er des Erleb­nis­zen­trums Saar bau­ten die 21 Jun­gen und Mäd­chen am „Dorf in den Bäu­men” wei­ter und über­nach­te­ten anschlie­ßend unter frei­em Him­mel in den Baum­wip­feln. Der Bau einer Brü­cke, die eine Platt­form mit einer ande­ren ver­band, war für vie­le flei­ßi­ge Schü­ler das Herz­stück. Neben dem Bau des Baum­hau­ses hat­ten die Schü­ler auch die Chan­ce, eine rie­si­ge Baum­schau­kel in atem­be­rau­ben­der Höhe aus­zu­pro­bie­ren oder einen sehr hohen Baum hin­auf­zu­klet­tern.

Die­se beson­de­re Akti­on in Kell am See knüpf­te an die zahl­rei­chen erleb­nis­päd­ago­gi­schen Tage der Klas­sen­stu­fen 5 und 6 an und bil­de­te einen wei­te­ren Höhe­punkt in der päd­ago­gi­schen Arbeit von Frau Graf-Johann. Die bei­den Päd­ago­gen Felix und Leo sind seit dem ers­ten erleb­nis­päd­ago­gi­schen Tag in der 5. Klas­se dabei und arbei­ten seit­dem kon­ti­nu­ier­lich mit der Klas­se zusam­men. Zen­tra­le The­men wie die Ver­bes­se­rung der Klas­sen­ge­mein­schaft, die För­de­rung von Inter­ak­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on sowie gegen­sei­ti­ge Akzep­tanz und Tole­ranz wur­den ste­tig in den Fokus gerückt und erleb­nis­päd­ago­gisch beglei­tet. Die Schü­ler wur­den somit auf die­ses Erleb­nis im Wald kon­ti­nu­ier­lich vor­be­rei­tet – sowohl hand­werk­lich als auch sozi­al-emo­tio­nal.

Wäh­rend der zwei Tage leb­te die Klas­se bewusst ein­fach und natur­nah – ganz nach dem Mot­to „Leben im Ein­klang mit der Natur”. Im Wald gab es weder Strom noch flie­ßen­des Was­ser. Alles, was die Grup­pe und die Betreu­er benö­tig­ten, muss­te im Vor­aus geplant und orga­ni­siert wer­den. Die Schü­ler ver­sorg­ten sich selbst, koch­ten mor­gens, mit­tags und abends gemein­sam und lern­ten so, Ver­ant­wor­tung für die Gemein­schaft zu über­neh­men. Für das abend­li­che Lager­feu­er wur­de Holz gesam­melt und vor­be­rei­tet. Mit Feu­er­stei­nen gelang es den Jugend­li­chen sogar, das Feu­er selbst zu ent­zün­den.

Anschlie­ßend wur­de auf eigens geschnitz­ten Stö­cken Stock­brot über den Flam­men geba­cken. Beson­ders beein­dru­ckend waren die vie­len Natur­er­leb­nis­se. Die Schü­ler beob­ach­te­ten die Tier­welt des Wal­des, genos­sen die Ruhe der Umge­bung und konn­ten nachts einen wun­der­schö­nen Ster­nen­him­mel mit Milch­stra­ße und Stern­schnup­pen bestau­nen.

Die Klas­sen­fahrt zeig­te ein­drucks­voll, wie wert­voll gemein­sa­me Erfah­run­gen außer­halb des Schul­all­tags sein kön­nen. Fern­ab vom All­tags­tru­bel, ohne Han­dy, sozia­le Medi­en, Spiel­kon­so­len oder ande­re digi­ta­le Ablen­kun­gen, rück­ten die Her­an­wach­sen­den zwei Tage lang wie­der ganz nah zusam­men. Sie erleb­ten die Natur mit allen Sin­nen! Die Über­nach­tung im „Dorf in den Bäu­men” wird den Schü­lern der Klas­se 7.1 sicher­lich noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben.

Das Pro­jekt wur­de durch die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung des Lions Clubs Lebach, des Jugend­am­tes Saar­lou­is sowie des För­der­ver­eins der Ket­tel­er­schu­le ermög­licht. Die Klas­se 7.1 bedankt sich herz­lich bei den Spon­so­ren für die För­de­rung die­ser außer­ge­wöhn­li­chen erleb­nis­päd­ago­gi­schen Maß­nah­me. Denn ohne sie wäre ein sol­ches Erleb­nis nicht umsetz­bar gewe­sen.

Mit vie­len neu­en Erfah­run­gen, gestärk­tem Zusam­men­halt und einer unver­gess­li­chen Nacht im Baum­haus kehr­te die Klas­se 7.1 der Ket­tel­er­schu­le Schmelz in den Schul­all­tag zurück – im Gepäck jede Men­ge Erleb­nis­se und Geschich­ten von zwei schö­nen Tagen mit­ten in der Natur.