Kontakt

GemS Schmelz
-Kettelerschule-
Wilhelm-Busch-Straße 11
66839 Schmelz

Telefon: (06887) 25 70
Fax: (06887) 88 71 26

Viel Spaß mit der Praxis

Achtklässler erproben sich beim Berufsorientierungsprogramm

FullSizeRender-6-1Metallstücke sägen, Holz schleifen, Löckchen wickeln, Kartoffeln schälen, Computer zusammenschrauben, Blumengestecke herstellen, Plätzchen backen – viele verschiedene Tätigkeiten konnten die Achtklässler der Kettelerschule in den vergangenen zwei Wochen ausprobieren. Beim Berufsorientierungsprogramm durfte jeder Schüler in drei verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern und dabei feststellen, was ihm Spaß macht und was nicht. Getragen wurde das Projekt von der VHS Dillingen und der KEB.

In der Holzwerkstatt konnten die Schüler selbst ein Kästchen schreinern, dieses später mit dem Bunsenbrenner flämmen und mit Beize und Wachs farbig gestalten. In der Metallwerkstatt entstanden kleine Metallpuzzles, im Floristikbereich bunte Gestecke mit Herbstblumen. In der Ausbildungswerkstatt der Friseure übten sich die Schüler nicht nur im Frisieren, sondern verwöhnten einander auch mit pflegenden Gesichtsmasken und lackierten sich kunstvoll die Fingernägel. Während im IT-Bereich Mädchen und Jungen einfache Computerprogrammierungen erprobten, übten ihre Mitschüler in der Hauswirtschaft Tisch decken, dekorieren und bedienen. Im Büro ging es um Textverarbeitung und den Umgang mit Kalkulationsprogrammen.

Die praktischen Arbeiten machten den Schülern richtig viel Spaß. Lisa meint: „Friseur und Kochen war am besten, vor allem die Kroketten mit Geschnetzeltem.“ Sven schwärmt ebenfalls vom Kochen: „Das Drei-Gänge-Menü mit Frikadellen war lecker.“ Und Niklas mochte das Schleifen und Hobeln in der Holzwerkstatt. „Was mir am meisten Spaß gemacht hat?“ Da muss Jonas nicht lange überlegen: „Die PCs auseinanderzubauen, natürlich.“ Und Celine mochte es, im Bistro den älteren Herrschaften das Mittagessen zu servieren.

„Die Erfahrungen beim Berufsorientierungsprogramm bieten den Schülern wichtige Hilfestellung“, betont Schulleiterin Isabella Katzorke. „Sie lernen, welche Tätigkeiten zu einem Berufsbild gehören – und sie beginnen, über ihre eigene berufliche Zukunft nachzudenken.“