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GemS Schmelz
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„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“

Schüler der Kettelerschule erinnern an die Opfer des Nationalsozialimus

d4b7b27a0e-1-hMit einer besonderen Gedenk-Aktion zeigten Ende Januar Schüler/-innen der Kettelerschule Schmelz, wie modern Geschichte sein kann. Anlass ihrer Aktion war der bundesweite „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 71 Jahren. Um an die Opfer der Hitler-Diktatur zu erinnern, stellten Schüler eine Fotografie der Schmelzer „Stolpersteine“ als ihr Profilbild bei Facebook ein. Damit wollten sie an die Schmelzer Bürgerinnen und Bürger erinnern, die aus politischen, religiösen Gründen oder im Rahmen der Euthanasie in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden.

Stolpersteine sind Gedenktafeln aus Messing, mit denen der Künstler Gunter Demnig europaweit an die Opfer der NS-Zeit erinnert. Dazu lässt er die Gedenktafeln vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Ermordeten ein. Demnigs Leitspruch : „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ Inzwischen liegen Stolpersteine in über 700 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.

Die Schüler haben nicht nur im virtuellen Raum ihr Geschichtsbewusstsein gezeigt, sondern mit ihrem Lehrer Thomas Klos auch im Rahmen einer Exkursion Schmelzer Bürgerinnen und Bürger über den Gedenktag informiert und gebeten, sich an der Erinnerungskampagne zu beteiligen. „Als Schule gegen den Rassismus ist es für uns besonders wichtig, das Gedenken an den Nationalsozialismus ernst zu nehmen“, betont Klos.